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Sonntag, August 01, 2010

Der Hamburger Amália-Rodrigues-Weg

Vielfältig ist Portugiesisches Kulturerbe in die Hamburger Topographie eingeschrieben - seit den Zeiten der Hanse und später der Sefarditen, die hier eine neue Heimat fanden, bis hinein ins 20. Jahrhundert: z.B. das heute so beliebte Portugiesenviertel, das sein Gepräge portugiesischer Einwanderung v.a. der 1970er Jahre verdankt. Der Amália-Rodrigues-Weg, der auf Initiative der Portugiesisch-Hanseatischen Gesellschaft zurückgeht, ist ein neueres Element dieser Beziehung. Die Enthüllung der Gedenktafel und ein Konzert sind Ereignisse, die dem Ort neues Gedächtnis geben. Für denjenigen, der Ende August in Hamburg weilt und Fado mag:



Weitere Information zum Ereignis:
Bericht von Peter Koj in Portugiesisch-Hanseatische Gesellschaft.

Donnerstag, Juni 24, 2010

Wassermusik und Feuerwerksmusik zum Ausklang

Concerto de Encerramento do Ano lectivo

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Música Aquática
Música para os Reais Fogos de Artifício

Orquestra da Universidade do Minho
Toby Hoffman, direcção musical
3 de Julho às 21.30h
Salão Medieval da Reitoria da Universidade do Minho

Entrada livre
Apoio: Reitoria da Universidade do Minho

Als Freiluftmusiken sind die dreiteilige Water Music (Wassermusik), Suite für Bootsfahrten auf der Themse, sowie die Music for the Royal Fireworks (Feuerwerksmusik) von 1749 konzipiert. Letztere wurde anlässlich des am 7. Oktober 1748 geschlossenen Aachener Friedens von König George II in Auftrag gegeben und am 27. April 1749 im Londoner Green Park uraufgeführt. Im Vorfeld kam es wegen der Orchesterbesetzung zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und Händel. Denn der König wollte ausschließlich „Militärinstrumente“ (Oboen, Fagotte, Hörner, Trompeten und Pauken) verwendet wissen. Händel dagegen bestand auf Mitwirkung von Streichinstrumenten. Wer sich von beiden letztendlich durchsetzte, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen: Tatsache bleibt, dass Händel seine Partitur ursprünglich für „Militärinstrumente“ konzipierte, jedoch später vermerkte, dass zusätzlich Streicher die Oboen- und Fagottstimmen zu verdoppeln hätten. Die öffentliche Probe der Feuerwerksmusik mit 100 Musikern vor 12 000 Zuhörern am 21. April in Vauxhall Gardens wurde ein großer Erfolg. Das eigentliche Ereignis dagegen, die offizielle Feierlichkeit am 27. April im Green Park, endete mit einem Desaster. Durch technisches Versagen des Feuerwerks fingen die eigens für das Feuerwerk zur Feier des Aachener Friedens errichteten Bauten und Dekorationen Feuer und brannten nieder. Einzig Händels Musik soll die Ehre dieses Tages gerettet haben. [Information Wikipedia]

Sonntag, November 08, 2009

Schwanengesang

Am Freitag, den 6. November fand ein Schubert-Liederabend im gut gefüllten Salão Nobre des Edifício dos Congregados (UM, Avenida Central) statt, der zugleich das kulturelle Beiprogramm zum APEG-Forum Neue Germanistische Studien / German Studies bildete.





Der rüstige Bariton Oliveira Lopes beeindruckte durch seine Stimm- und Gedächtnisstärke, als er ohne jede Texthilfe überzeugend die Lieder in den verschiedenen Stillagen sicher interpretierte, begleitet von Luís Pipa am Piano. "Schubert ist mein Leben", bekannte Oliveira Lopes mir danach, während er Programmhefte (mit dem Bildmotiv von Caspar David Friedrichs «Eismeer») für die zahlreichen Bewunderer signierte - denn einige hatten ihn schon vor vierzig, dreissig Jahren in ihrer Kindheit oder Jugend gehört!

Er erinnerte sich daran, dass er bereits 1965 von Curt Meyer-Clason (damaliger Direktor de Goethe-Instituts Lissabon) eingeladen wurde, und vor 20 Jahren - zu der Zeit, als die Mauer fiel - , von Bettina Kern (damalige Attachée für Kultur der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland). Auch diesmal hat die Botschaft wesentlich zum Gelingen beigetragen.


Foto aus der kurzen Reportage im ComUM.

Liederabende des deutschsprachigen Liedes haben mittlerweile einen festen Platz im kulturellen Angebot der Stadt Braga. Es sei nur an Die Schöne Müllerin mit Manuel Pedro Nunes (Bariton) und Paule Grimaldi am Klavier erinnert (Museu Nogueira da Silva, 26. Mai 2007) und am selben Ort und mit denselben Interpreten Lieder von Robert Schumann und Hugo Wolf zu Gedichten Joseph von Eichendorffs (Hommage Prof. Erwin Koller, 24. November 2007). Und erneut Robert Schumanns Dichterliebe mit dem Tenor Marcos Santos und Paule Grimaldi am Klavier in der «Museumsnacht» vom 16.Mai 2009 (siehe Post).

Freitag, Mai 15, 2009

«Dichterliebe» in der Museumsnacht

Das Museu Nogueira da Silva (Av. Central, Braga) hat am Vorabend des Internationalen Tages der Museen einen besonderen Ohrenschmaus zu bieten: Robert Schumanns «Dichterliebe» mit dem Tenor Marcos Santos und Paula Grimaldi am Klavier. Eintritt gratis!

Samstag, 16.Mai, 21.30 Uhr

Freitag, Mai 16, 2008

Oper via Internet




Death in Venice von Benjamin Britten

mit Libretto / Handlung nach der berühmten Erzählung von Thomas Mann
Ko-Produktion der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, Teatro Real (Madrid) mit dem Gran Teatre del Liceu

Complexo Pedagógico II, Auditório B1, Campus de Gualtar, Braga, terça-feira, dia 20 de Maio

Die Universidade do Minho präsentiert direkt via Internet die Oper Death in Venice. Das Schauspiel wird vom Gran Teatre del Liceu in Barcelona aus übertragen und wird voraussichtlich um 19 Uhr beginnen.

Oper in 2 Aufzügen. Ungefähre Dauer: 3 Stunden 15 Min.


Direcção Musical: Sebastian Weigle

Direcção de cenário: Willy Decker

Cenografia: Wolfgang Gussmann

Guarda-roupa: Wolfgang Gussmann Susana Mendonza

Iluminação: Hans Toelstelde

Coreografia: Athol Farmer



1. Akt:
Der Schriftsteller Aschenbach hat seine Begabung zum Schreiben verloren und trifft in München an einem Friedhof einen Fremden, der ihn zu einer Reise in den Süden überredet. Aschenbach kommt nach Venedig und sieht dort eine Menge Menschen. Ein alter Gondoliere bringt ihn in ein Hotel am Lido. Am ersten Abend im Hotel wird Aschenbach vom Direktor begrüßt; beim Essen sieht er die anderen Gäste. Ganz besonders berührt ihn das Eintreten einer polnischen Familie, deren Sohn Tadzio ihn an einen griechischen Jüngling erinnert. Am Strand erfährt der Schriftsteller durch Russen die Namen der Polen. Als er später bei einem Spaziergang durch die Stadt von Bettlern und Straßenhändlern belästigt wird, will Aschenbach wieder abreisen, aber wieder kreuzt Tadzio seinen Weg. Aschenbach lässt sein Gepäck ins Hotel zurückbringen. Aus dem Fenster sieht er am Strand Tadzio und weiß, dass er nur in Venedig leben kann.



2. Akt:
Die Menschen am Strand verwandeln sich in Aschenbachs Fantasie in griechische Figuren, die alle um Apollo-Tadzio kreisen. Er fühlt wieder Lust zum Schreiben und eine starke Liebe zu dem schönen Knaben, aber gleichzeitig eine Todesahnung. Die Cholera ist ausgebrochen; viele verlassen die Stadt, aber Aschenbach spürt, dass Tadzio seine Aufmerksamkeit erwidert, und bleibt. Am Reisebüro sammeln sich verzweifelte Menschen, die der Seuche entkommen wollen. Auch Aschenbach wird geraten, die Stadt zu verlassen, doch er geht ins Hotel zurück und denkt nach. Seine Gedanken lassen nur noch ihn und Tadzio am Leben; im Traum erscheint ihm Apollo. Erschreckt wacht er auf und fühlt sich krank. Am leeren Strand sieht Aschenbach Tadzio und möchte noch einmal so jung sein. Er lässt seine Haare färben und die Wangen schminken und folgt der polnischen Familie, die in einer Gondel wegfährt. Tadzio löst sich von ihr und wendet sich Aschenbach zu, doch dieser geht davon, um Früchte zu kaufen, die er angeekelt wegwirft, ein Symbol seiner Gefühle. Direktor und Portier sprechen über die Gäste; es sieht so aus, als ob auch die Polen das Haus verlassen wollen. Stark ermüdet kommt Aschenbach und schleppt sich zum Strand. Er sieht Taäzio mit seinen Freunden beim Spiel. Plötzlich stürzt der Junge leblos in den Sand. Aschenbach flüstert noch einmal zärtlich "Tadzio" und bricht dann tot zusammen, während Tadzio aufsteht und sich langsam entfernt.

Montag, Mai 21, 2007

Lisboa - Maputo - Berlim

relações "luso/africano-alemãs" na música:

"Drei Städte, drei Welten, drei Ideen von Musik. Lisboa – Maputo – Berlin baut Brücken zwischen Afrika und Europa. Das Projekt entstand im Goethe-Institut in Lissabon. In einer Stadt, die Heimat für Künstler aus dem portugiesischsprachigen Afrika ist. Unter Leitung der deutschen Sängerin Céline Rudolph hat sich eine Gruppe von Musikern zusammengefunden, die eines gemeinsam haben. Sie stehen zwischen den Städten, verbinden die Welten, schaffen eine neue Musik."

neste link podem obter mais informações. há fotografias, apresentação dos membros que compõem a banda e agenda de concertos (nas 3 cidades).

Donnerstag, Dezember 28, 2006

Germanland 2007

In der gestrigen Pressekonferenz hat der Programmdirektor des Theatro Circo das erste thematische Festival vorgestellt:
es ist Musik & Theater aus Deutschland gewidmet und trägt den Titel Germanland 2007.
Eine gute Gelegenheit, um unseren Mestrado mit der Erfahrung von konkreter Kulturarbeit zwischen Deutschland und Portugal zu verbinden. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit, das eine oder andere Ereignis in das kulturelle Beiprogramm einzubringen, usw..

3. Februar: Felix Kubin

17. Februar: Maximilian Hecker

2. März: Ms John Soda

30. März: The Croonettes

14. April: Jason Forrest Band

4. Mai: Tarwater

(Daten ohne Gewähr zitiert nach «canal aberto» der CMB)