Das Museu Nogueira da Silva (Av. Central, Braga) hat am Vorabend des Internationalen Tages der Museen einen besonderen Ohrenschmaus zu bieten: Robert Schumanns «Dichterliebe» mit dem Tenor Marcos Santos und Paula Grimaldi am Klavier. Eintritt gratis!
Samstag, 16.Mai, 21.30 Uhr
Comunidade virtual dos interessados nas relações luso-alemãs*
Freitag, Mai 15, 2009
9. Österreichisch-Portugiesischer Sommerkolleg
Vom 5.-18. Juli 2009 in Payerbach, Österreich.
Während des zweiwöchigen Kurses werden zehn österreichische und zehn portugiesische Studentinnen und Studenten die Möglichkeit erhalten, die Geschichte, die Sprache und die Kultur des anderen Landes besser kennen und verstehen zu lernen.
Die TeilnehmerInnen erhalten ein Stipendium vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, welches Unterbringung, Verpflegung (mit Ausnahme der Getränke), Flug- und Kurskosten deckt.
Organisation in Wien: O. Univ. Prof. Dr. Michael Metzeltin, Univ.-Lekt. Mag. Dr. Margit Thir
Institut für Romanistik / Universität Wien
Organisation in Lissabon: Prof. Dr. Pedro Cardim, Centro de História de Além-Mar
Universidade Nova de Lisboa e Universidade dos Açores
Anmeldung + Information: Prof. Dr. Pedro Cardim
Centro de História de Além-Mar
Universidade Nova de Lisboa e Universidade dos Açores
Tel:217908325 / 936119977
Email: pedro.cardim@fcsh.unl.pt
Während des zweiwöchigen Kurses werden zehn österreichische und zehn portugiesische Studentinnen und Studenten die Möglichkeit erhalten, die Geschichte, die Sprache und die Kultur des anderen Landes besser kennen und verstehen zu lernen.
Die TeilnehmerInnen erhalten ein Stipendium vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, welches Unterbringung, Verpflegung (mit Ausnahme der Getränke), Flug- und Kurskosten deckt.
Organisation in Wien: O. Univ. Prof. Dr. Michael Metzeltin, Univ.-Lekt. Mag. Dr. Margit Thir
Institut für Romanistik / Universität Wien
Organisation in Lissabon: Prof. Dr. Pedro Cardim, Centro de História de Além-Mar
Universidade Nova de Lisboa e Universidade dos Açores
Anmeldung + Information: Prof. Dr. Pedro Cardim
Centro de História de Além-Mar
Universidade Nova de Lisboa e Universidade dos Açores
Tel:217908325 / 936119977
Email: pedro.cardim@fcsh.unl.pt
Dienstag, Mai 05, 2009
Portugal wie es leibt und lebt
Reichlich verspätet, aber immer noch aktuell – hier eine überarbeitete Fassung des Einfall-Artikels:
Nicht kleinzukriegen – die Unterschiede in Alltag & Mentalität
(Stets mit einem Augenzwinkern zu lesen)
Selbst nach zehn Jahren in Portugal fällt es mir noch immer auf: die kleinen Dinge des Alltags, wie z. B. die Angewohnheit, sich im Café einen Espresso und ein Glas Wasser („um café e um copo d’água”) zu bestellen, allerdings nur den Espresso in Rechnung gestellt zu bekommen. Ein Stehcafé würde hierzulande garantiert nicht funktionieren. Der Portugiese muss sich erstmal hinsetzen. Er hat ja Zeit – die Uhren ticken hier sowieso ganz anders. Ist euch schon mal aufgefallen, dass selten eine Stadt in Portugal über eine dieser groβen Stadtuhren verfügt?! Man nimmt es hier wirklich nicht so mit der Pünktlichkeit. Sei es beim Fernsehprogramm oder bei Verabredungen. Im Restaurant sollte man sich auch nicht wundern, wenn einem plötzlich stinknormale Chips aus der Verpackung auf dem Teller serviert werden (da frag’ ich mich immer, wozu ich ins Restaurant gegangen bin). Genauso Geschmackssache ist die Art der Beilage: in Deutschland gerade einmal Kartoffeln ODER Reis, in Portugal generell beides. Schmecken tut’s aber. Und hat man hinterher mit dem Abwasch zu kämpfen, dann wäscht der Portugiese bei flieβendem Wasser ab, während jemand aus Deutschland erstmal die Spüle volllaufen lässt…
Beinahe hätte ich das Aushängeschild eines normdeutschen Einfamilienhaus-Eingangs vergessen (und damit meine ich nicht den aus Salzteig geformten Familiennamen an der Wand oder den schon legendären Gartenzwerg im noch so kleinen Vorgarten): Schuhe ausziehen! Dem Portugiesen mag es anfangs zwar komisch vorkommen, zumindest die eifrige portugiesische Hausfrau wird sich diesen Tipp, somit das Haus etwas sauberer zu halten, gern zu Herzen nehmen (oder auch nicht, wäre ja schade um den Frühjahrsputz – man quält sich doch so gerne). Womit wir beim Thema „Qual” wären. Der Urportugiese fristet ein elendes Dasein. Er verleiht seinem selbstzerstörerischen Masochismus durch scheinbarem Gefallen am Leiden und am Am-Leiden-gesehen-werden einen schillernden Glanz alter Tage und trauert noch heute den Weltumrundungen von einst nach. Auch sonst trauert der Portugiese gern etwas länger, ohne damit gleich mit dem (von Reiseführern schon fast vergewaltigten) Fado daher kommen zu müssen.
Logisch, dass da kaum Action angesagt ist! Der Portugiese ruht sich erstmal auf den Lorbeeren von einst aus, während die noch heute Deutschland anhaftende düstere Vergangenheit zwar präsent ist, aber niemanden daran hindert, sich selbst voran zu treiben und nach vorne zu blicken. Schubladendenken? Erfahrungswerte!
Thema Selbstständigkeit. In Deutschland zieht man mit 18-20 Jahren von zu Hause aus. In Portugal, wenn man denn auszieht, geschieht dies sehr viel später und es ist auch nicht unüblich, selbst nachdem man geheiratet hat weiterhin im Hotel Mama zu wohnen. Portugiesen sind eben viel mehr Familienmenschen. Doch bei Familienfesten zeigen sich beide von der besten Seite. In Portugal sitzt man gerne mit unzähligen Verwandten an einem groβen Tisch und wendet sich den verschiedensten Leckereien zu. Früher wurde das Sonhos-Rabanadas-Bolo-Rei-Gelage sogar noch vom kollektiven “jogos sem fronteiras”-Gucken unterbrochen. In Deutschland trifft man sich genauso in geselliger Runde und hat so seine ganz eigenen Gewohnheiten. Wie zu Silvester. Da ist „Dinner for one”-Gucken ein Muss. Dazu Bockwurst mit Kartoffel- oder Nudelsalat und hinterher noch eine Runde Bleigiessen.
Wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich wären.
Nicht kleinzukriegen – die Unterschiede in Alltag & Mentalität
(Stets mit einem Augenzwinkern zu lesen)
Selbst nach zehn Jahren in Portugal fällt es mir noch immer auf: die kleinen Dinge des Alltags, wie z. B. die Angewohnheit, sich im Café einen Espresso und ein Glas Wasser („um café e um copo d’água”) zu bestellen, allerdings nur den Espresso in Rechnung gestellt zu bekommen. Ein Stehcafé würde hierzulande garantiert nicht funktionieren. Der Portugiese muss sich erstmal hinsetzen. Er hat ja Zeit – die Uhren ticken hier sowieso ganz anders. Ist euch schon mal aufgefallen, dass selten eine Stadt in Portugal über eine dieser groβen Stadtuhren verfügt?! Man nimmt es hier wirklich nicht so mit der Pünktlichkeit. Sei es beim Fernsehprogramm oder bei Verabredungen. Im Restaurant sollte man sich auch nicht wundern, wenn einem plötzlich stinknormale Chips aus der Verpackung auf dem Teller serviert werden (da frag’ ich mich immer, wozu ich ins Restaurant gegangen bin). Genauso Geschmackssache ist die Art der Beilage: in Deutschland gerade einmal Kartoffeln ODER Reis, in Portugal generell beides. Schmecken tut’s aber. Und hat man hinterher mit dem Abwasch zu kämpfen, dann wäscht der Portugiese bei flieβendem Wasser ab, während jemand aus Deutschland erstmal die Spüle volllaufen lässt…
Beinahe hätte ich das Aushängeschild eines normdeutschen Einfamilienhaus-Eingangs vergessen (und damit meine ich nicht den aus Salzteig geformten Familiennamen an der Wand oder den schon legendären Gartenzwerg im noch so kleinen Vorgarten): Schuhe ausziehen! Dem Portugiesen mag es anfangs zwar komisch vorkommen, zumindest die eifrige portugiesische Hausfrau wird sich diesen Tipp, somit das Haus etwas sauberer zu halten, gern zu Herzen nehmen (oder auch nicht, wäre ja schade um den Frühjahrsputz – man quält sich doch so gerne). Womit wir beim Thema „Qual” wären. Der Urportugiese fristet ein elendes Dasein. Er verleiht seinem selbstzerstörerischen Masochismus durch scheinbarem Gefallen am Leiden und am Am-Leiden-gesehen-werden einen schillernden Glanz alter Tage und trauert noch heute den Weltumrundungen von einst nach. Auch sonst trauert der Portugiese gern etwas länger, ohne damit gleich mit dem (von Reiseführern schon fast vergewaltigten) Fado daher kommen zu müssen.
Logisch, dass da kaum Action angesagt ist! Der Portugiese ruht sich erstmal auf den Lorbeeren von einst aus, während die noch heute Deutschland anhaftende düstere Vergangenheit zwar präsent ist, aber niemanden daran hindert, sich selbst voran zu treiben und nach vorne zu blicken. Schubladendenken? Erfahrungswerte!
Thema Selbstständigkeit. In Deutschland zieht man mit 18-20 Jahren von zu Hause aus. In Portugal, wenn man denn auszieht, geschieht dies sehr viel später und es ist auch nicht unüblich, selbst nachdem man geheiratet hat weiterhin im Hotel Mama zu wohnen. Portugiesen sind eben viel mehr Familienmenschen. Doch bei Familienfesten zeigen sich beide von der besten Seite. In Portugal sitzt man gerne mit unzähligen Verwandten an einem groβen Tisch und wendet sich den verschiedensten Leckereien zu. Früher wurde das Sonhos-Rabanadas-Bolo-Rei-Gelage sogar noch vom kollektiven “jogos sem fronteiras”-Gucken unterbrochen. In Deutschland trifft man sich genauso in geselliger Runde und hat so seine ganz eigenen Gewohnheiten. Wie zu Silvester. Da ist „Dinner for one”-Gucken ein Muss. Dazu Bockwurst mit Kartoffel- oder Nudelsalat und hinterher noch eine Runde Bleigiessen.
Wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich wären.
Sonntag, April 05, 2009
Buchstabengetreu
Ao pé da letra - unter dieser Rubrik beklagte António Guerreiro im Expresso (Heft Expresso actual, S.33) vom Wochenende (4.April) das Ende des Jornalismus im Detail der mangelnden Buchstabentreue. Meine Lektüre dieser Klage zielt in eine andere Richtung, denn ich frage mich: Ist es reiner Zufall, dass die zwei von Guerreiro ins Feld geführten Beispiele die im Portugiesischen verfälschte Zitate von (nicht ausschliesslich) deutschsprachigen Autoren betreffen: Paul Celan und Walter Benjamin.
Wenn António Guerreiro schreibt "Por trás destes descuidos está o pressuposto funesto de que o leitor é ignorante e nem ousa querer sair desse estado de menoridade" - was by the way Kants Sentenz zur Frage "Was ist Aufklärung?" adaptiert, dann frage ich mich, inwieweit diese Ignoranz schlicht (auch) die Verbreitung der deutschen Sprache in Portugal betrifft. Gehört das Deutsche noch zum normalen Bildungsrepertoire der älteren Generation des portugiesischen (Kultur-)Journalismus, kann man dies für die jüngere Generation nicht mehr so behaupten. Muss man damit am Journalismus zweifeln? Oder an der Kultur europäischer Vielsprachigkeit? Niemand würde zum Beispiel nachprüfen, ob Dostoevskij nach dem russischen Original richtig zitiert wurde, oder?
Wenn António Guerreiro schreibt "Por trás destes descuidos está o pressuposto funesto de que o leitor é ignorante e nem ousa querer sair desse estado de menoridade" - was by the way Kants Sentenz zur Frage "Was ist Aufklärung?" adaptiert, dann frage ich mich, inwieweit diese Ignoranz schlicht (auch) die Verbreitung der deutschen Sprache in Portugal betrifft. Gehört das Deutsche noch zum normalen Bildungsrepertoire der älteren Generation des portugiesischen (Kultur-)Journalismus, kann man dies für die jüngere Generation nicht mehr so behaupten. Muss man damit am Journalismus zweifeln? Oder an der Kultur europäischer Vielsprachigkeit? Niemand würde zum Beispiel nachprüfen, ob Dostoevskij nach dem russischen Original richtig zitiert wurde, oder?
Mne-GIC Intensivseminar mit Hamburg und Salerno
Die Ausgabe Nr. 98 des jornal académico der AAUM (vom 31.März 2009) bringt auf Seite 8 einen knappen Bericht von Sónia Ribeiro über die zwei erlebnis- und arbeitsreichen Wochen von 15. bis 29.März, mit einem (verschwommenen) Gruppenfoto auf der Treppe zur Casa Camilo Castelo Branco. Der Bericht endet mit einem positiven Fazit im O-Ton des Koordinators Mário Matos (DEG), der dieses europäische Projekt unter dem Kürzel Mne-GIC (= MnemoGrafia InterCultural) erfolgreich auf den Weg gebracht hat.
Damit ist die «Feuerprobe» bestanden. Insgesamt 30 Studenten und 10 Dozenten aus drei Universitäten - Minho (Braga), Hamburg und Salerno - hatten sich an der Universidade do Minho zum ersten Intensivseminar eingefunden: Vorträge, Exkursionen, Workshops zur Übersetzung (portugiesisch / deutsch / italienisch) und Digital Story Telling und vieles mehr (auch nicht Eingeplantes wie die Wiedereröffnung der berühmten Brasileira in der Stadtmitte) machten Langeweile zu einem Fremdwort.
Wir sind gespannt, wie es nächstes Jahr weitergeht: in Salerno.
Damit ist die «Feuerprobe» bestanden. Insgesamt 30 Studenten und 10 Dozenten aus drei Universitäten - Minho (Braga), Hamburg und Salerno - hatten sich an der Universidade do Minho zum ersten Intensivseminar eingefunden: Vorträge, Exkursionen, Workshops zur Übersetzung (portugiesisch / deutsch / italienisch) und Digital Story Telling und vieles mehr (auch nicht Eingeplantes wie die Wiedereröffnung der berühmten Brasileira in der Stadtmitte) machten Langeweile zu einem Fremdwort.
Wir sind gespannt, wie es nächstes Jahr weitergeht: in Salerno.
Mittwoch, März 25, 2009
Unter fremdem Himmel...
Gastvortrag im Rahmen des Mestrado em Estudos Luso-Alemães:
Prof. Dr. Martin Neumann (Univ. Hamburg)
«E se o turista se vê, de repente, forçado a permanecer num mundo estranho...»
Visões luso-alemãs em Sob céus estranhos de Ilse Losa
Am Freitag, den 27.März, 17 Uhr, Sala de Actos - ILCH, Universidade do Minho, Campus de Gualtar

Ein illustratives Beispiel für die «produktive Rezeption» von Ilse Losas Buch:
Sob céus estranhos von Daniel Blaufuks (2007). Eine lesens/hörens/sehenswerte transmediale Produktion.
Sonntag, März 15, 2009
Karaoke Alemão é uma festa!
Mit der Fotoseite der heutigen Sonntagsbeilage «Jovens» vom Correio do Minho hat das Medienecho des diesjährigen Karaoke-Wettbewerbs einen regionalen Höhepunkt erreicht.
Mit insgesamt vier Jahresveranstaltungen des «Karaoke Alemão» seit 2006 hat das Departamento de Estudos Germanísticos (DEG) der Universidade do Minho auch eine kleine Seite in der Geschichte der Motivationsarbeit für das Deutsche im portugiesischen Schulbereich geschrieben. Das findet immer mehr Beachtung und Unterstützung (vor allem: Goethe Institut Portugal). Und hat auch ungeahnte Nebeneffekte:
Wozu «Karaoke Alemão» auch gut ist !
Unter dieser Überschrift habe ich im Blog der APEG das Medienecho kommentiert.
Dank des Interesses der Nachrichtenagentur Lusa an unserem «Karaoke alemão» in Braga ist die Situation des Deutschen in Portugal eine Nachricht wert in Expresso, RTP-N und OJE bis zum Hausblatt von Millenium und dem Aeiou-Kiosk sowie viele andere Webseiten wie Peppertail.
Saber alemão abre boas perspectivas de emprego
Braga, Portugal 10/03/2009 15:25 (LUSA) Temas: Língua, Escolas, Universidades, Ensino
Braga, 10 Fev (Lusa) - O professor da Universidade do Minho Orlando Grossegesse lamentou, hoje, em declarações à Lusa, que o ensino de alemão tenha sido prejudicado pela reforma do Ensino Secundário.
Sustentou, no entanto, que os estudantes da língua "têm boas perspectivas de emprego".
"No contexto europeu, não há razão para deixar de lado o alemão. No nacional, o alemão foi muito prejudicado, pela reforma do Ensino Secundário, que reduziu o papel das línguas estrangeiras (excepto do inglês) e pela recente popularidade do espanhol", sublinhou.
O docente universitário, que lecciona no Departamento de Estudos Germanísticos, falava a propósito do Concurso de Karaoke Alemão, que pôs, segunda-feira, mais de 400 alunos do ensino básico e secundário a cantar naquela língua.
Orlando Grossegesse sublinhou que "os poucos alunos que estudam alemão, seja qual for o contexto curricular, têm boas perspectivas de emprego, nomeadamente nas multinacionais alemãs”.
"Há muitas empresas que requerem o alemão como língua de comunicação, gestão, difusão e serviços especializados", acentuou, frisando que, em geral, “não são perspectivas de um emprego imediato "garantido".
Assinalou que, "nesta área de qualificação, seja académica ou profissional, o aproveitamento das oportunidades (concursos, bolsas, estágios) por iniciativa própria é a chave do sucesso".
Em sua opinião, "o desaparecimento do alemão em muitas escolas não significa a sua irrelevância no contexto europeu".
"O facto de Portugal não precisar de professores de alemão não significa que a sua aprendizagem seja irrelevante, numa perspectiva de profissionalização", acrescentou.
O concurso de Karaoke alemão é um evento de divulgação e motivação que consegue a adesão das escolas da região.
"Queremos consolidar uma rede de escolas interessadas no ensino e na aprendizagem do alemão, em colaboração com o Goethe Institut e com as empresas alemãs da região", disse.
O Karaoke serve, sustentou o docente, para motivar os alunos a candidatarem-se aos cursos universitários que englobam a possibilidade de estudar alemão, nomeadamente as Licenciaturas (1º Ciclo de estudos, modelo Bolonha) de Línguas Aplicadas (LA) e Línguas e Literaturas Europeias (LLE).
O alemão é, também, oferecido como opção nos Cursos de Relações Internacionais (RI) e Negócios Internacionais (NI) e ainda, no Curso de Direito.
Para além desta oferta curricular, o Departamento de Estudos Germanísticos ministra cursos extracurriculares, intensivos ou para públicos específicos (estudantes das Engenharias e de Direito).
Na área da pós-graduação (2º Ciclo Bolonha, Mestrado) oferece o curso de Estudos Luso-Alemães: Formação Bilingue e Intercultural.
LM. Lusa/Diario Digital Lusa
Mit insgesamt vier Jahresveranstaltungen des «Karaoke Alemão» seit 2006 hat das Departamento de Estudos Germanísticos (DEG) der Universidade do Minho auch eine kleine Seite in der Geschichte der Motivationsarbeit für das Deutsche im portugiesischen Schulbereich geschrieben. Das findet immer mehr Beachtung und Unterstützung (vor allem: Goethe Institut Portugal). Und hat auch ungeahnte Nebeneffekte:
Wozu «Karaoke Alemão» auch gut ist !
Unter dieser Überschrift habe ich im Blog der APEG das Medienecho kommentiert.
Dank des Interesses der Nachrichtenagentur Lusa an unserem «Karaoke alemão» in Braga ist die Situation des Deutschen in Portugal eine Nachricht wert in Expresso, RTP-N und OJE bis zum Hausblatt von Millenium und dem Aeiou-Kiosk sowie viele andere Webseiten wie Peppertail.
Saber alemão abre boas perspectivas de emprego
Braga, Portugal 10/03/2009 15:25 (LUSA) Temas: Língua, Escolas, Universidades, Ensino
Braga, 10 Fev (Lusa) - O professor da Universidade do Minho Orlando Grossegesse lamentou, hoje, em declarações à Lusa, que o ensino de alemão tenha sido prejudicado pela reforma do Ensino Secundário.
Sustentou, no entanto, que os estudantes da língua "têm boas perspectivas de emprego".
"No contexto europeu, não há razão para deixar de lado o alemão. No nacional, o alemão foi muito prejudicado, pela reforma do Ensino Secundário, que reduziu o papel das línguas estrangeiras (excepto do inglês) e pela recente popularidade do espanhol", sublinhou.
O docente universitário, que lecciona no Departamento de Estudos Germanísticos, falava a propósito do Concurso de Karaoke Alemão, que pôs, segunda-feira, mais de 400 alunos do ensino básico e secundário a cantar naquela língua.
Orlando Grossegesse sublinhou que "os poucos alunos que estudam alemão, seja qual for o contexto curricular, têm boas perspectivas de emprego, nomeadamente nas multinacionais alemãs”.
"Há muitas empresas que requerem o alemão como língua de comunicação, gestão, difusão e serviços especializados", acentuou, frisando que, em geral, “não são perspectivas de um emprego imediato "garantido".
Assinalou que, "nesta área de qualificação, seja académica ou profissional, o aproveitamento das oportunidades (concursos, bolsas, estágios) por iniciativa própria é a chave do sucesso".
Em sua opinião, "o desaparecimento do alemão em muitas escolas não significa a sua irrelevância no contexto europeu".
"O facto de Portugal não precisar de professores de alemão não significa que a sua aprendizagem seja irrelevante, numa perspectiva de profissionalização", acrescentou.
O concurso de Karaoke alemão é um evento de divulgação e motivação que consegue a adesão das escolas da região.
"Queremos consolidar uma rede de escolas interessadas no ensino e na aprendizagem do alemão, em colaboração com o Goethe Institut e com as empresas alemãs da região", disse.
O Karaoke serve, sustentou o docente, para motivar os alunos a candidatarem-se aos cursos universitários que englobam a possibilidade de estudar alemão, nomeadamente as Licenciaturas (1º Ciclo de estudos, modelo Bolonha) de Línguas Aplicadas (LA) e Línguas e Literaturas Europeias (LLE).
O alemão é, também, oferecido como opção nos Cursos de Relações Internacionais (RI) e Negócios Internacionais (NI) e ainda, no Curso de Direito.
Para além desta oferta curricular, o Departamento de Estudos Germanísticos ministra cursos extracurriculares, intensivos ou para públicos específicos (estudantes das Engenharias e de Direito).
Na área da pós-graduação (2º Ciclo Bolonha, Mestrado) oferece o curso de Estudos Luso-Alemães: Formação Bilingue e Intercultural.
LM. Lusa/Diario Digital Lusa
Labels:
Ensino-aprendizagem de Alemão
Freitag, März 06, 2009
Der Umgang mit dem Anderen
Schon einmal etwas von der Respect Research Group (RRG) gehört?
Dann sollte man sich das einmal ansehen unter http://www.respectresearchgroup.org/, wenn man interessante Beispiele für die Verknüpfung von Forschung und Praxis im fächerübergreifenden Kontext sucht, im konkreten Falle ausgehend von der Sozialpsychologie an der Universität Hamburg. Mestranden und Doktoranden im Bereich Kulturwissenschaft können sich davon inspirieren lassen, was mit Initiative und Netzwerk möglich ist, um den Universitätsbetrieb aufzubrechen.
Inhaltlich lässt sich da auch ein Zusammenhang zu den Deutsch-Portugiesischen Studien herstellen, insbesondere zu der Problematik der Auswirkungen tradierter Identitätsdiskurse auf die Kommunikationspraxis in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, u.a..
Der Umgang mit dem Anderen ist das Thema eines Interdisziplinären Forschungskolloquiums, das Ende Juli 2009 auf einem Gut in der Nähe von Hamburg stattfinden wird. Die Einladung zur Teilnahme (Call for Paper: bis 31.März) richtet sich an Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen, die sich in ihrer Forschung mit dem Anderen beschäftigen. Diejenigen, die ausgewählt werden, können mit einer Teilfinanzierung rechnen!
Aus der Präsentation des Themas, das auch für diesen Blog im schmalen Ausschnitt der Deutsch-Portugiesischen Beziehungen leitend sein sollte:
Die Figur des «Anderen» ist in den letzten Jahren zu einer zentralen Kategorie in einer Vielzahl von Wissenschaften geworden. Innerhalb der Kulturwissenschaften sind etwa postkoloniale und genderorientierte Ansätze von dieser Denkfigur geprägt, und auch in der Psychologie stellt sie eine tragende Bezugskategorie dar. Häufig geht mit dieser Hinwendung zum Anderen eine verstärkte Beschäftigung mit ethischen Fragestellungen einher: der Umgang mit dem Anderen beinhaltet in diesem Sinne auch die Verantwortung für das Andere. Diese Frage nach Verantwortung durchdringt die Wirtschaftswissenschaften ebenso wie die sozialwissenschaftliche Perspektive: Fragen nach erfolgreichem Handeln in der Welt, nach Identität und Netzwerk, Homogenisierung und Heterogenisierung sind nicht zu trennen von einer Begegnung mit dem Anderen.
In unserem Kolloquium wollen wir uns der Frage nach dem Umgang mit dem Anderen aus möglichst unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven nähern. Dabei wollen wir uns unter anderem leiten lassen von der Suche nach einem «guten» Umgang mit dem Anderen: Wie muss dieser Umgang aussehen, damit er für alle Seiten fruchtbar ist? Welche Schritte müssen dafür ganz praktisch gegangen werden?
Interdisziplinäres Forschungskolloquium
24.-26. Juli 2009 im Seminarzentrum Gut Siggen/Ostholstein
Dann sollte man sich das einmal ansehen unter http://www.respectresearchgroup.org/, wenn man interessante Beispiele für die Verknüpfung von Forschung und Praxis im fächerübergreifenden Kontext sucht, im konkreten Falle ausgehend von der Sozialpsychologie an der Universität Hamburg. Mestranden und Doktoranden im Bereich Kulturwissenschaft können sich davon inspirieren lassen, was mit Initiative und Netzwerk möglich ist, um den Universitätsbetrieb aufzubrechen.
Inhaltlich lässt sich da auch ein Zusammenhang zu den Deutsch-Portugiesischen Studien herstellen, insbesondere zu der Problematik der Auswirkungen tradierter Identitätsdiskurse auf die Kommunikationspraxis in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, u.a..
Der Umgang mit dem Anderen ist das Thema eines Interdisziplinären Forschungskolloquiums, das Ende Juli 2009 auf einem Gut in der Nähe von Hamburg stattfinden wird. Die Einladung zur Teilnahme (Call for Paper: bis 31.März) richtet sich an Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen, die sich in ihrer Forschung mit dem Anderen beschäftigen. Diejenigen, die ausgewählt werden, können mit einer Teilfinanzierung rechnen!
Aus der Präsentation des Themas, das auch für diesen Blog im schmalen Ausschnitt der Deutsch-Portugiesischen Beziehungen leitend sein sollte:
Die Figur des «Anderen» ist in den letzten Jahren zu einer zentralen Kategorie in einer Vielzahl von Wissenschaften geworden. Innerhalb der Kulturwissenschaften sind etwa postkoloniale und genderorientierte Ansätze von dieser Denkfigur geprägt, und auch in der Psychologie stellt sie eine tragende Bezugskategorie dar. Häufig geht mit dieser Hinwendung zum Anderen eine verstärkte Beschäftigung mit ethischen Fragestellungen einher: der Umgang mit dem Anderen beinhaltet in diesem Sinne auch die Verantwortung für das Andere. Diese Frage nach Verantwortung durchdringt die Wirtschaftswissenschaften ebenso wie die sozialwissenschaftliche Perspektive: Fragen nach erfolgreichem Handeln in der Welt, nach Identität und Netzwerk, Homogenisierung und Heterogenisierung sind nicht zu trennen von einer Begegnung mit dem Anderen.
In unserem Kolloquium wollen wir uns der Frage nach dem Umgang mit dem Anderen aus möglichst unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven nähern. Dabei wollen wir uns unter anderem leiten lassen von der Suche nach einem «guten» Umgang mit dem Anderen: Wie muss dieser Umgang aussehen, damit er für alle Seiten fruchtbar ist? Welche Schritte müssen dafür ganz praktisch gegangen werden?
Interdisziplinäres Forschungskolloquium
24.-26. Juli 2009 im Seminarzentrum Gut Siggen/Ostholstein
Montag, Februar 16, 2009
Dem Wunder die Hand hinhalten
Selten haben mich Worte so sehr ergriffen wie diejenigen Hilde Domins. Sie waren in mir verschüttet und wurden mir wieder hingehalten durch die Rezension vom 7.Februar 2009 des Literaturkritikers José Mário Silva, der auch den bekannten Blog mit dem schönen Namen „Bibliotecário de Babel“ betreibt (bereits von der Deutschen Welle prämiert). Nebenbei habe ich dabei auch die Worte von Agustina Bessa-Luís über Hilde Domin kennengelernt, die ich nicht kannte (*), sowie die Kraft der Übersetzung von Maria José Peixoto Lieberwirth:
Em 1999, Agustina Bessa-Luís escreveu um texto intitulado Dominga, sobre um inverno passado em Heidelberg, na casa de uma escritora nonagenária, «que estivera a maior parte da vida no exílio» (República Dominicana) e se mantinha «extremamente lúcida», com os seus «olhos azuis de uma beleza ofuscante».
Essa mulher extraordinária e ingrata, fora do tempo, imersa na memória da devoção por Saint-Exupéry, era Hilde Domin (1909-2006) – uma singularíssima poeta alemã que o crítico Marcel Reich-Ranicki colocou fora das duas grandes correntes da poesia germânica: a «solene, sacerdotal, sacra» (de Hölderlin a Paul Celan) e a «profana e racional» (de Schiller a Brecht).
Nesta antologia, organizada e traduzida por Maria José Peixoto Lieberwirth, embora nalguns dos versos transpareça aquilo que se tornou a imagem de marca de Domin – uma escrita de protesto, de «revolta e rebelião» contra a indiferença e o conformismo; poesia de raiz judaica mas «fora de toda a regra» –, o que sobressai é o ímpeto lírico que modula a sua voz:
Tem de se conter a respiração
até que o vento amaine
e o ar desconhecido nos comece a envolver,
até que o jogo de luz e sombra,
de verde e azul,
nos mostre as estruturas antigas
e estamos em casa,
seja onde for.
Em 2006, Agustina escreve novamente sobre Domin, a propósito da sua «morte elegante»: colapso no meio da rua, depois de adquirir um par de luvas (esse «trabalho poético»). A escritora portuguesa gaba-lhe quer a «imensa força e lucidez» quer o facto de reservar, para ela própria, «um dedo de paixão, como um dedo de bebida espirituosa». E é difícil não concordar com Agustina quando deparamos com estrofes como esta:
Eu não forcei ninguém para a luz
só palavras
palavras não voltam a cabeça
elas levantam-se
imediatamente
e vão-se.
Estende a mão ao milagre
Dem Wunder die Hand hinhalten
Tradução: Maria José Peixoto Lieberwirth
Editora: Cosmorama, 2008.
P.D.: Am 27.Juli dieses Jahres kann Hilde Domins 100. Geburtstag gefeiert werden.
(*) Nachtrag: Inzwischen habe ich den Text Dominga in der zweisprachigen Ausgabe (Neuauflage Cosmorama, 2008) portugiesisch / deutsch (Übersetzung Klaus-Dieter Lieberwirth) kennen gelernt.
Em 1999, Agustina Bessa-Luís escreveu um texto intitulado Dominga, sobre um inverno passado em Heidelberg, na casa de uma escritora nonagenária, «que estivera a maior parte da vida no exílio» (República Dominicana) e se mantinha «extremamente lúcida», com os seus «olhos azuis de uma beleza ofuscante».
Essa mulher extraordinária e ingrata, fora do tempo, imersa na memória da devoção por Saint-Exupéry, era Hilde Domin (1909-2006) – uma singularíssima poeta alemã que o crítico Marcel Reich-Ranicki colocou fora das duas grandes correntes da poesia germânica: a «solene, sacerdotal, sacra» (de Hölderlin a Paul Celan) e a «profana e racional» (de Schiller a Brecht).
Nesta antologia, organizada e traduzida por Maria José Peixoto Lieberwirth, embora nalguns dos versos transpareça aquilo que se tornou a imagem de marca de Domin – uma escrita de protesto, de «revolta e rebelião» contra a indiferença e o conformismo; poesia de raiz judaica mas «fora de toda a regra» –, o que sobressai é o ímpeto lírico que modula a sua voz:
Tem de se conter a respiração
até que o vento amaine
e o ar desconhecido nos comece a envolver,
até que o jogo de luz e sombra,
de verde e azul,
nos mostre as estruturas antigas
e estamos em casa,
seja onde for.
Em 2006, Agustina escreve novamente sobre Domin, a propósito da sua «morte elegante»: colapso no meio da rua, depois de adquirir um par de luvas (esse «trabalho poético»). A escritora portuguesa gaba-lhe quer a «imensa força e lucidez» quer o facto de reservar, para ela própria, «um dedo de paixão, como um dedo de bebida espirituosa». E é difícil não concordar com Agustina quando deparamos com estrofes como esta:
Eu não forcei ninguém para a luz
só palavras
palavras não voltam a cabeça
elas levantam-se
imediatamente
e vão-se.
Estende a mão ao milagre
Dem Wunder die Hand hinhalten
Tradução: Maria José Peixoto Lieberwirth
Editora: Cosmorama, 2008.
P.D.: Am 27.Juli dieses Jahres kann Hilde Domins 100. Geburtstag gefeiert werden.
(*) Nachtrag: Inzwischen habe ich den Text Dominga in der zweisprachigen Ausgabe (Neuauflage Cosmorama, 2008) portugiesisch / deutsch (Übersetzung Klaus-Dieter Lieberwirth) kennen gelernt.
Mittwoch, Februar 11, 2009
Eduardo Lourenço in Hamburg und Heidelberg
1993
fand in Hamburg der vierte Kongress der Associação Internacional de Lusitanistas (AIL) statt, vor allem dank der Initiative von Fátima Brauer-Figueiredo. Daran kann ich mich so genau erinnern, als ob es gestern gewesen wäre.
Unvergeßlich, dass ich Eduardo Lourenço als presidente da mesa hatte. Seine Worte für meinen Beitrag zur „propensão dialógica na obra queirosiana“ - schmeichelhaft. Indirektes Eigenlob beiseite, bleibt auch der Festakt denkwürdig, der Lourenços 70. Geburtstag an seinem einstigen ‚Arbeitsplatz’ als Lektor, den er 40 Jahre zuvor angetreten hatte, feierte: Eugénio Lisboa konnte nicht die trockenen Worte von Prof. Rainer Hess, des ersten Präsidenten des Deutschen Lusitanistenverbandes (DLV), der soeben aus der Taufe gehoben werden sollte, so im Hörsaal verhallen lassen: Er erhob sich unter den Zuschauern, trat ans Rednerpult und sagte, dass eine so zentrale Figur des portugiesischen Geisteslebens wie Eduardo Lourenço eine andere Präsentation verdiente. Die Klischees von deutscher Steifheit und portugiesischer Herzlichkeit wurden mal wieder bestätigt...
2003
schrieb José Carlos de Vasconcelos am Vorabend des 80.Geburtstages von Eduardo Lourenço an seinem Wohnort Vence eine Mischung aus Reportage und Interview (veröffentlicht in Visão). Den Text kann man auf der Webpage von Arlindo Correia unter der Rubrik Autores nachlesen. Dort heißt es:
1953
Lourenço vai, em 1953, para a Universidade de Hamburgo, como leitor: «Se alguma vez a palavra exílio, ou auto-exílio, teve um significado para mim foi nesse primeiro ano na Alemanha e numa terra onde às três ou quatro da tarde deixava de haver sol.» Em 1954, passa para Heidelberg, depois para Montpellier (…)
Auch wenn es ihm nach Montpellier (1956) im sonnigen Brasilien (Baia) besser gefällt («Estava fascinado, mas a situação em relação à Filosofia era decepcionante»), zieht es ihn wieder zurück nach Europa.
Hamburg: Kein Sonnenlicht mehr um drei Uhr Nachmittags. Das wird wohl nicht jeden Tag so gewesen sein. Doch fördert die Dunkelheit sicher die Lektüre der Philosophie. Frage: Gibt es denn keine Studie über diese knappen zwei Lehrjahre in deutschen Landen?
In Miguel Reals Studie von 2003 zu den Lehrjahren 1945 bis 1958 lassen sich für den aufmerksamen Leser Rückschlüsse ziehen in bezug auf den Beitrag deutscher Philosophie zur Entstehung des Tragischen und des «irrealismo histórico» als «definidor do ser português».
Real hebt hervor, dass bereits in Heterodoxia I (1949) neben der Kant-Lektüre die Kreuzung von Leibniz und Hegel die Genealogie von Lourenços Denkens prägte (51-52). Dabei wird der Einfluss der Studien von Joaquim de Carvalho (u.a.: „Leibniz e a cultura portuguesa“, 1949) in Erwägung gezogen.
Ausgespart bleibt hingegen eine Konkretisierung der Verbindung von Literatur und Philosophie, die Eduardo Lourenços Essayismus auszeichnet. So spürt Paulo Borges in seinem Beitrag zum Lourenço-Kongress von 2008 der Rezeptionsbeziehung Hölderlin / Heidegger in Hinblick auf die Definition der Saudade nach.
Miguel Real (2003), Eduardo Lourenço. Os anos da Formação 1945-1958, Lisboa: Imprensa Nacional – Casa da Moeda.
Paulo Borges (2008), „Do Labirinto da Saudade ao Fio de Ariadne do Instante“ (www.eduardolourenco.com/6_oradores/oradores_PDF/Paulo_Borges.pdf)
fand in Hamburg der vierte Kongress der Associação Internacional de Lusitanistas (AIL) statt, vor allem dank der Initiative von Fátima Brauer-Figueiredo. Daran kann ich mich so genau erinnern, als ob es gestern gewesen wäre.
Unvergeßlich, dass ich Eduardo Lourenço als presidente da mesa hatte. Seine Worte für meinen Beitrag zur „propensão dialógica na obra queirosiana“ - schmeichelhaft. Indirektes Eigenlob beiseite, bleibt auch der Festakt denkwürdig, der Lourenços 70. Geburtstag an seinem einstigen ‚Arbeitsplatz’ als Lektor, den er 40 Jahre zuvor angetreten hatte, feierte: Eugénio Lisboa konnte nicht die trockenen Worte von Prof. Rainer Hess, des ersten Präsidenten des Deutschen Lusitanistenverbandes (DLV), der soeben aus der Taufe gehoben werden sollte, so im Hörsaal verhallen lassen: Er erhob sich unter den Zuschauern, trat ans Rednerpult und sagte, dass eine so zentrale Figur des portugiesischen Geisteslebens wie Eduardo Lourenço eine andere Präsentation verdiente. Die Klischees von deutscher Steifheit und portugiesischer Herzlichkeit wurden mal wieder bestätigt...
2003
schrieb José Carlos de Vasconcelos am Vorabend des 80.Geburtstages von Eduardo Lourenço an seinem Wohnort Vence eine Mischung aus Reportage und Interview (veröffentlicht in Visão). Den Text kann man auf der Webpage von Arlindo Correia unter der Rubrik Autores nachlesen. Dort heißt es:
1953
Lourenço vai, em 1953, para a Universidade de Hamburgo, como leitor: «Se alguma vez a palavra exílio, ou auto-exílio, teve um significado para mim foi nesse primeiro ano na Alemanha e numa terra onde às três ou quatro da tarde deixava de haver sol.» Em 1954, passa para Heidelberg, depois para Montpellier (…)
Auch wenn es ihm nach Montpellier (1956) im sonnigen Brasilien (Baia) besser gefällt («Estava fascinado, mas a situação em relação à Filosofia era decepcionante»), zieht es ihn wieder zurück nach Europa.Hamburg: Kein Sonnenlicht mehr um drei Uhr Nachmittags. Das wird wohl nicht jeden Tag so gewesen sein. Doch fördert die Dunkelheit sicher die Lektüre der Philosophie. Frage: Gibt es denn keine Studie über diese knappen zwei Lehrjahre in deutschen Landen?
In Miguel Reals Studie von 2003 zu den Lehrjahren 1945 bis 1958 lassen sich für den aufmerksamen Leser Rückschlüsse ziehen in bezug auf den Beitrag deutscher Philosophie zur Entstehung des Tragischen und des «irrealismo histórico» als «definidor do ser português».
Real hebt hervor, dass bereits in Heterodoxia I (1949) neben der Kant-Lektüre die Kreuzung von Leibniz und Hegel die Genealogie von Lourenços Denkens prägte (51-52). Dabei wird der Einfluss der Studien von Joaquim de Carvalho (u.a.: „Leibniz e a cultura portuguesa“, 1949) in Erwägung gezogen.
Ausgespart bleibt hingegen eine Konkretisierung der Verbindung von Literatur und Philosophie, die Eduardo Lourenços Essayismus auszeichnet. So spürt Paulo Borges in seinem Beitrag zum Lourenço-Kongress von 2008 der Rezeptionsbeziehung Hölderlin / Heidegger in Hinblick auf die Definition der Saudade nach.
Miguel Real (2003), Eduardo Lourenço. Os anos da Formação 1945-1958, Lisboa: Imprensa Nacional – Casa da Moeda.
Paulo Borges (2008), „Do Labirinto da Saudade ao Fio de Ariadne do Instante“ (www.eduardolourenco.com/6_oradores/oradores_PDF/Paulo_Borges.pdf)
Freitag, Februar 06, 2009
Reisetagebuch: zeichnen statt schreiben
Man kann auf Reisen auch zeichnen statt schreiben.
Zu diesen 'Reisetagebuchzeichnern' gehört Eduardo Salavisa, der am 4.Februar im EstudioUM der Escola de Arquitectura (Azurém / Guimarães) sein Buch vorgestellt hat
Diários de Viagem - Desenhos do Quotidiano
Quimera Editores
Eines von den Heften gibt auch Ansichten von Berlin.
Kostprobe: Das Holocaust-Denkmal mit dem Brandenburger Tor im Hintergrund.

Daneben ist auch Eduardo Salavisas Site sehenswert:
http://www.diariografico.com/
Zu diesen 'Reisetagebuchzeichnern' gehört Eduardo Salavisa, der am 4.Februar im EstudioUM der Escola de Arquitectura (Azurém / Guimarães) sein Buch vorgestellt hat
Diários de Viagem - Desenhos do Quotidiano
Quimera Editores
Eines von den Heften gibt auch Ansichten von Berlin.
Kostprobe: Das Holocaust-Denkmal mit dem Brandenburger Tor im Hintergrund.

Daneben ist auch Eduardo Salavisas Site sehenswert:
http://www.diariografico.com/
Donnerstag, Februar 05, 2009
Portugal fehlt in Schäfers Studie
Hans Dieter Schäfer, Das gespaltene Bewußtsein. Über deutsche Kultur und Lebenswirklichkeit 1933 bis 1945. München: Hanser, 1981, 254 Seiten (3. Auflage 1983)In seinem gut strukturierten Leserkommentar zu Schäfers Buch fragt Herbert Huber* nach Vollständigkeit, was das Panorama betrifft. Natürlich gibt es die nicht in dieser Samlung von Studien, die ursprünglich zwischen 1973 und 1979 erschienen sind.
Die Kaschnitz ist dabei, doch der Italien-Bezug von Liebe beginnt (1933) wird nicht thematisiert (26). Wohl aber an anderer Stelle der Boom der mit dem Reisen (und ihrer Popularisierung) verbundenen Literatur, der schon in den 20er Jahren beginnt**:
„Die Vorliebe der jungen Generation für die Kleinteiligkeit führte zu einer Wiederbelebung des Reisebildes, das im Laufe der dreissiger Jahre durch Tagebuchformen zusätzlich mit Wirklichkeitsnähe angereichert wurde. (...). Der Höhepunkt des Genres fällt in den Zweiten Weltkrieg. Kriegsbericht und Reisetagebuch vermischten sich.“ (35).
Unter den Beispielen finden wir neben Max Frisch und Ernst Jünger auch Erhart Kästners Griechenland. Ein Buch aus dem Kriege (1943), ohne dass Traditionen – wie in diesem Fall der Philhellenismus und konkret das Vorbild Griechischer Frühling (1908) von Gerhart Hauptmann Erwähnung fänden. Die Attraktivität Griechenlands in einer Zeit erneuter Hinwendung zu antiken Stoffen (24-25), die dem Wunsch „sich von der Zeit und ihren Schrecken zu distanzieren und sich in eine andere Welt zurückzusehnen“ (25) entspricht, liegt auf der Hand.
In diesem Zusammenhang wäre auch ein Hinweis auf die Attraktivität Portugals angebracht gewesen, angefangen bei Portugal. Ein Reisetagebuch (1931) von Reinhold Schneider, das in gewisser Weise als Modell gelten kann.
Es folgen Neues Portugal. Bildnis eines alten Landes (1937) von Friedrich Sieburg und Delfina oder Die gute alte Zeit. Portugiesischer Bilderbogen (1942) von Irene Seligo. Beide Autoren sind Korrespondenten der Frankfurter Zeitung.
Ist Sieburg stärker der NS-Ideologie verpflichtet, durchsetzt von Antike-Bezügen (Odysseus), 'Germanismen' (Goethes Mignon-Lied und Eichendorffs "Sehnsucht" gegenüber der portugiesischen saudade) und mehr oder weniger klaren Anleihen bei Schneider (bis hin zu Plagiat, wie Alfred Opitz konstatiert***), so bietet Irene Seligo im Zeichen der immer dichteren Kriegsgrauen der Ostfront kriegsferne, im traditionellen Rollenverständnis ‚weiblich-heilende‘ Reisebilder vom ‚anderen Ende der Welt‘. Portugal in Therapie-Funktion – das sollte auch später weiter wirken.
Gibt es noch mehr vergleichbare Reisebilder aus der Zeit der 30er und 40er Jahre?
* Im Web-Site von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn (www.gavagai.de) findet man unter der alphabetisch nach Autorennamen geordnete Rubrik „Rezensionen politischer (und verwandter) Bücher“, die im Menu Politik und Diskussion versteckt ist, Besprechungen von vielen interessanten Büchern, teilweise vernetzt.
** siehe hierzu auch Peter J. Brenner (1997), „Schwierige Reisen. Wandlungen des Reiseberichts in Deutschland 1918-1945“, in: id. (org.), Reisekultur in Deutschland: von der Weimarer Republik zum «Dritten Reich», Tübingen: Niemeyer, S. 127-176.
Dabei nimmt Brenner wiederholt auf die Studie von Johannes Graf bezug, die "stellvertretend an der Reise nach Italien die Funktionalisierung der Reiseliteratur durch die Tourismusindustrie und die NS-Propaganda" aufzeigt. Das faschistische Italien wird "als Projektionsfläche eines neuen Klassizismus, einer Verbindung von Tradition und Moderne, bestimmt, mit der die «junge Generation» einer Selbsttäuschung in bezug auf die Gefahren des Nationalsozialismus erlag" (Klappentext).
Johannes Graf (1995), «Die notwendige Reise». Reisen und Reiseliteratur junger Autoren während des Nationalsozialismus, Stuttgart: M & P Verlag für Wissenschaft und Forschung [Diss. 1994].
Johannes Graf (1995), «Die notwendige Reise». Reisen und Reiseliteratur junger Autoren während des Nationalsozialismus, Stuttgart: M & P Verlag für Wissenschaft und Forschung [Diss. 1994].
*** Opitz, Alfred (1990), «Friedrich von Sieburg: Estado Novo e Velho Portugal – um duplo retrato», in: Aspectos da História Luso-Alemã, (eds.) A. Gama Xavier e António C. Franco, Lisboa: Ass. Luso-Alemã para a Ciência e Cultura, S. 103-110.
Donnerstag, Januar 22, 2009
"Nimm auf Dich die Liebe"

Marie Luise Kaschnitz und ihr Rom
Die deutsche Italiendichtung kann auf eine lange Tradition zurückgreifen, die vor allem Goethe geprägt hat. Doch die meisten Autoren haben das „lichte“ Land der Schönheit und der Kunst, dem das zumindest „nüchterne“ Deutschland gegenübersteht, nur auf Reisen (wenn auch oft ausgedehnten) kennen gelernt.
Die Dichterin Marie Luise Kaschnitz (1901-1974) hatte dagegen schon in den Jahren 1925-1932 sowie in den Jahren 1952-1956 in Rom ihren ständigen Wohnsitz; zudem verbrachte sie in Italien auch in der Zeit, wo sie in Deutschland lebte, häufig den Sommer.
Ihre Dichtung prägte dieser Umstand sehr. Schon in ihrem Erstlingsroman Liebe beginnt zeichnet sie das Bild des faschistischen Italien. Nach 1945 hält sie dann das Nachkriegsitalien in ihren Rom-Gedichten „Ewige Stadt“ und den Essays „Engelsbrücke“ fest. Weitere Werke folgen.
Die Dichterin Marie Luise Kaschnitz (1901-1974) hatte dagegen schon in den Jahren 1925-1932 sowie in den Jahren 1952-1956 in Rom ihren ständigen Wohnsitz; zudem verbrachte sie in Italien auch in der Zeit, wo sie in Deutschland lebte, häufig den Sommer.
Ihre Dichtung prägte dieser Umstand sehr. Schon in ihrem Erstlingsroman Liebe beginnt zeichnet sie das Bild des faschistischen Italien. Nach 1945 hält sie dann das Nachkriegsitalien in ihren Rom-Gedichten „Ewige Stadt“ und den Essays „Engelsbrücke“ fest. Weitere Werke folgen.
Seminário Aberto*
no âmbito do Mestrado Estudos Luso-Alemães – Formação Bilingue e Intercultural
Doutora Jana Hrdlickova
(Univ. Jan Evangelista Purkyně, UJEP, Ustí nad Labem)
30. und 31. Januar 2009
Freitag, 30. Januar 2009 · 16-18 Uhr · Raum 2108 (CP II)
no âmbito do Mestrado Estudos Luso-Alemães – Formação Bilingue e Intercultural
Doutora Jana Hrdlickova
(Univ. Jan Evangelista Purkyně, UJEP, Ustí nad Labem)
30. und 31. Januar 2009
Freitag, 30. Januar 2009 · 16-18 Uhr · Raum 2108 (CP II)
Samstag, 31. Januar 2009 · 11-13 Uhr · Raum 1312 (CP I)
Universidade do Minho, Campus de Gualtar
Universidade do Minho, Campus de Gualtar
Das Blockseminar soll auf die authentische Rom-Erfahrung dieser Autorin aufmerksam machen. Im ersten Teil werden einige ihre Gedichte mit Rom-Bezug vorgestellt, im zweiten dann Kaschnitz’ Prosa, die Rom und seine Umgebung zum Gegenstand hat. Es soll gezeigt werden, worin Kaschnitz’ eigenständiger Beitrag zur Italiendichtung liegt und wo sie eine typische Reiseliteratur verfasst.
* Dieses Seminar in deutscher Sprache ist für alle Interessierte offen. Teilnehmer, die nicht Studenten des Mestrado em Estudos Luso-Alemães sind, erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme. Bedingungen:
- Lektüre der Texte (www.ilch.uminho.pt/deg unter „Eventos“)
- vorherige Anmeldung unter mailto:ogro@ilch.uminho.ptbis 27. Januar.
- Lektüre der Texte (www.ilch.uminho.pt/deg unter „Eventos“)
- vorherige Anmeldung unter mailto:ogro@ilch.uminho.ptbis 27. Januar.
Dienstag, September 30, 2008
Zonas de Contacto: Estado Novo / III Reich (1933-45)
3 de Outubro de 2008, Universidade do Minho,
Campus de Gualtar, CP II / B 1
Colóquio interdisciplinar,
organizado pelo Departamento de Estudos Germanísticos (DEG-ILCH) da Universidade do Minho, com comunicações dedicadas às relações políticas, económicas e culturais entre as ditaduras portuguesa e alemã na era do fascismo europeu.
Oradores convidados, entre outros:
Irene Flunser Pimentel (Prémio Pessoa de 2008),
Luís Reis Torgal, historiador com uma vasta obra de referência sobre o Estado Novo,
Mário Vieira de Carvalho, sociólogo da música de renome internacional,
António Louçã, conhecido especialista das relações económicas entre Portugal e a Alemanha na II Guerra Mundial e autor de diversos livros sobre o mediático assunto do «ouro nazi».
Programa e todas as informações em
www.ilch.uminho.pt/deg
Rúbrica: Eventos
Apoios: CEHUM // FCT
Campus de Gualtar, CP II / B 1
Colóquio interdisciplinar,
organizado pelo Departamento de Estudos Germanísticos (DEG-ILCH) da Universidade do Minho, com comunicações dedicadas às relações políticas, económicas e culturais entre as ditaduras portuguesa e alemã na era do fascismo europeu.
Oradores convidados, entre outros:
Irene Flunser Pimentel (Prémio Pessoa de 2008),
Luís Reis Torgal, historiador com uma vasta obra de referência sobre o Estado Novo,
Mário Vieira de Carvalho, sociólogo da música de renome internacional,
António Louçã, conhecido especialista das relações económicas entre Portugal e a Alemanha na II Guerra Mundial e autor de diversos livros sobre o mediático assunto do «ouro nazi».
Programa e todas as informações em
www.ilch.uminho.pt/deg
Rúbrica: Eventos
Apoios: CEHUM // FCT
Double / Mise-en-scène
Unter diesem Haupttitel werden vom 6. bis 8. Oktober 2008
zwei Veranstaltungen des DEG (ILCH - Univ. Minho) laufen, die sich dem
In-Szene-Setzen widmen:
Dozent: Alexander Fischer (Universität Erlangen-Nürnberg)
Alexander Fischer (Univ. Erlangen-Nürnberg)
Dédoublement. The art of self-reflection in Fin-de-Siècle Literature
Rüdiger Singer (Univ. Göttingen)
How to freeze acting? The interplay of word and picture in reprsenting dramatic art, exemplified on Rilke's poem «Bildnis» on Eleonora Duse
Orlando Grossegesse (Univ. Minho)
Fradique Mendes / Lord Chandos: mise-en-scène da crise da linguagem
Alle Informationen in www.ilch.uminho.pt/deg
unter der Rubrik Eventos / Ereignisse
zwei Veranstaltungen des DEG (ILCH - Univ. Minho) laufen, die sich dem
In-Szene-Setzen widmen:
Boxer im Dschungel des literarischen Feldes
- Ein «Offenes Seminar» zur Selbstinszenierung des jungen Bert Brecht. (auf Deutsch)
Sitzungen: 6. und 8. Oktober, jeweils von 9 bis 11 Uhr,
- Ein «Offenes Seminar» zur Selbstinszenierung des jungen Bert Brecht. (auf Deutsch)
Sitzungen: 6. und 8. Oktober, jeweils von 9 bis 11 Uhr,
UM, Campus de Gualtar, Sala 2109 (CP II)
Dozent: Alexander Fischer (Universität Erlangen-Nürnberg)
From Fin de Siècle to Modernity
Porträt Eleonora Duse (1858–1924)
von Franz von Lenbach (1836-1904)
von Franz von Lenbach (1836-1904) Mini-Kolloquium aus Anlass des 150. Geburtstags der berühmten
Schauspielerin Eleonora Duse
7. Oktober, Beginn 14.30 Uhr, ILCH - Sala de Actos
Alexander Fischer (Univ. Erlangen-Nürnberg)
Dédoublement. The art of self-reflection in Fin-de-Siècle Literature
Rüdiger Singer (Univ. Göttingen)
How to freeze acting? The interplay of word and picture in reprsenting dramatic art, exemplified on Rilke's poem «Bildnis» on Eleonora Duse
Orlando Grossegesse (Univ. Minho)
Fradique Mendes / Lord Chandos: mise-en-scène da crise da linguagem
Alle sind herzlich eingeladen!
Beide Veranstaltungen verstehen sich zugleich als «Offener Einstieg» oder «Appetithappen» im Bereich Deutsche und Vergleichende Literatur der nächsten Ausgabe des
Masters in Deutsch-Portugiesischen Studien (Estudos Luso-Alemães), zu dem man sich noch zwischen 1. und 8. Oktober einschreiben kann.Beide Veranstaltungen verstehen sich zugleich als «Offener Einstieg» oder «Appetithappen» im Bereich Deutsche und Vergleichende Literatur der nächsten Ausgabe des
Alle Informationen in www.ilch.uminho.pt/deg
unter der Rubrik Eventos / Ereignisse
Sonntag, Juli 06, 2008
Nº 17 da revista luso-alemã «Einfall»
Já está disponível o novo número da revista bilingue Einfall. O índice e alguns excertos seleccionados podem ser consultados online na página do Departamento de Estudos Germanísticos (Universidade do Minho) em http://www.ilch.uminho.pt/deg Esta revista pode ser gratuitamente adquirida mediante envio de um pedido por e-mail à coordenadora deste projecto de alunos e docentes da área do Alemão na UM, Dra. Natália Nunes (natnunes@ilch.uminho.pt).
Dienstag, Juni 24, 2008
Ciclo de conferências: Relações Estado Novo / III Reich
Organização
Departamento de Estudos Germanísticos (UM)
e Estaleiro Cultural Velha-a-Branca
Apesar de o regime salazarista ter fomentado a auto-imagem de um Portugal «orgulhosamente só», posicionamento esse que durante a II Guerra Mundial se teria manifestado sob a forma de uma ambígua «neutralidade», é inquestionável que no auge do advento do(s) fascismo(s) europeu(s) o Estado Novo manteve relações mais ou menos intensas quer com as democracias ocidentais, mormente com o tradicional aliado inglês, quer com os países com governos de cunho nazi-fascista. As multifacetadas relações entre o Estado Novo e o Terceiro Reich, sobretudo durante os anos anteriores à guerra em que se assistiu a uma solidificação dos respectivos regimes ditatoriais assente em diversas «afinidades electivas» ao nível ideológico, constituem porém um capítulo ainda relativamente pouco conhecido entre portugueses e alemães.
O ciclo é composto das seguintes conferências, a terem lugar no Estaleiro Cultural Velha-a-Branca (Braga), na primeira Sexta-feira à noite de cada mês:
9 de Maio de 2008, 21h45, "Turismo Nazi em Portugal (1935-39) - Os «cruzeiros atlânticos» da organização de lazeres Força pela Alegria", por Mário Matos.
6 de Junho de 2008, 21h45, "A Lição Alemã na Mocidade Portuguesa", por Orlando Grossegesse.
4 de Julho de 2008, 21h45, "Norton de Matos e a Alemanha na II Guerra Mundial - Impressões de um diário", por Armando Malheiro da Silva.
Após uma paragem de Verão, o ciclo será retomado no Outono.
3 de Outubro, 21h45, "Relações comerciais luso-alemãs durante a Segunda Guerra Mundial", por António Louçã.
7 de Novembro, 21h45, "Conquistemos os céus! Sobre a História do «voo à vela» (Segelflug) em Portugal nos anos 30 e 40", por Paulo Oliveira.
Para além destas palestras já agendadas, o ciclo poder-se-á ainda alargar a outros contributos transdisciplinares relacionados com as múltiplas «zonas de contacto» entre o Estado Novo e o III Reich. Se assim vier a acontecer serão aqui oportunamente anunciados.
Mais informações:
Abonnieren
Posts (Atom)


