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Ein Winter in Heidelberg - Agustina bei Hilde

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Aus Anlass des Todes von  Agustina Bessa-Luís  sei an den  Blog-Eintrag vom 27. Juli 2009  erinnert (zum 100. Geburtstag von Hilde Domin). "Ich verbrachte einen Winter in Heidelberg, im Haus einer Schriftstellerin, die einen Grossteil ihres Lebens exiliert war". So beginnt der zweite Abschnitt von Agustinas kurzer Erzählung  Dominga  (Erstveröffentlichung 2000). Dominga ist Agustinas Transfiguration von Hilde Löwenstein. 1954 begann diese unter dem Namen Hilde Domin Gedichte zu veröffentlichen - der Name huldigt der Exilheimat Santo Domingo, die sie im selben Jahr verliess. Kann man nach 22 Jahren Exil von Rückkehr sprechen? Im Sommersemester 1931 hatte sie in Heidelberg studiert - 30 Jahre später kehrte sie in dieselbe Stadt zurück, um dort bis zu ihrem Tod am 22. Februar 2006 zu leben. Dominga ist Agustinas Huldigung an Hilde Domin. Sie war fasziniert von der Lebenskraft der 90jährigen: "extremamente lúcida e com olhos azuis duma juventude ofusca...

Master Estudos Luso-Alemães (MELA): Letzte Bewerbungsfrist

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4ª edição / 4. Ausgabe Está a decorrer até ao dia 21 de junho a 3ª fase de candidatura ao Mestrado em Estudos Luso-alemães, mestrado de duplo grau em cooperação com a Goethe-Universität Frankfurt. Die 3. Bewerbungsfrist bis zum 21 . Juni 2019 Informações  

Eröffnung des deutschen Kulturinstituts - Ein verschwiegenes Jubiläum

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Wer sonst sollte darüber schreiben? - unabhängig von institutionellen Zwängen und diplomatischer Höflichkeit. Das kann nur aus der Warte derjenigen sein, die deutsch-portugiesische Studien betreiben - zum Beispiel im Umkreis des gleichnamigen Masters , der in seiner Neuauflage seit 2016-17 in der Partnerschaft zwischen Universidade do Minho (Braga) und JWGoethe-Universität Frankfurt / Main weitergeführt wird. Im Bereich historischer Studien kann aus den angesammelten Funden, Recherchen und Erkundungen einer mittlerweile fast 30jährigen Abteilung ( DEGE ) geschöpft werden, an der von 1999 bis 2009 der von Prof. Koller initiierte  Mestrado em Estudos Luso-Alemães  in Alleinregie der Universidade do Minho bestand. Am 9. Februar erstattete der 37jährige Universitätsprofessor Wolfgang Kayser auf dem noch frischen Dienstpapier des Deutschen Kulturinstituts dem Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung ausführlich Bericht von der Einweihung. Sie fand am 21....

Mestrado em Estudos Luso-Alemães / Deutsch-Portugiesische Studien (Master of Arts)

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Eintrag aktualisiert im Mai 2018: Bewerbungen für die dritte Ausgab e des Masters beginnend im Studienjahr 2018-2019 Double-Degree Universidade do Minho in Braga /  Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt / Main. Die erste Bewerbungsphase an der  Universidade do Minho:  16. April  bis zum  18. Mai 2018 Bewerbung on-line im Portal Académico: Information Diese vorgezogene Phase ist die wichtigste: Wenn Sie im Mai als Kandidat angenommen wurden, können Sie sich problemlos auf ein Erasmus+ Stipendium bewerben. Denn das 1. Semester findet an der Goethe-Universität in Frankfurt / Main statt. Aus der Präsentation: Este curso constitui uma oferta única no Espaço Europeu de Ensino Superior: uma formação pós-graduada bilingue na área de Estu dos Luso-Alemães .  O Curso de Mestrado de dois anos , com a atribuição de grau duplo , em parceria entre a Universidade do Minho (UMinho) e a Goethe-Universität de Frankfurt / Main (UFrankfur...

Weihnachtsstern

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Heute sei an den vergessenen Wolf Bergmann (* 4. Februar 1904, Freiburg i. Br.) erinnert, dem 1941 die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen wurde. 1937 wurde Madeira ein neues Zuhause, ab 1954 Lissabon bis zu seinem Tod am 7. Oktober 1972. Madeira ist bekannt für die üppige Blüte der Weihnachtssterne. Daher zu Ort & Datum passend Bergmanns Gedicht «Strauch» (aus  Atlantische Landschaften , 1951): Der Strauch erfüllt mit roten Weihnachtssternen, Mit sonnigstem Karmin sein Festgebot. Jetzt kann er für sein Rotsein nichts mehr lernen, Jetzt ist der Sternstrauch ungeduldig rot. Sein Christfest ist ein purpurnes Sichfreuen Und macht verlumpten Bettlern wieder Mut. Er heißt die Reichen ihre Münzen streuen. Die Scham des Sternstrauchs lodert voller Glut. Mit zirpenden Gitarren kommen Bauern, sie tänzeln täppisch an dem Strauch vorbei. Die Meereswellen schauern, lauschen, lauern Und warten auf des Sternstrauchs Herzensschrei. Die Nacht ergrünt, zersplittert vo...

Kuriose Verbindungen

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«Warte Bursche, ich will dich schon kriegen!» –  Man sagt, das Wort Bursche oder Bursch  (pl.  Burschen ) leite sich von lateinisch   bursa  für ‚Beutel‘ ab, und bezeichnet ursprünglich allgemein eine finanzielle Gemeinschaft (man sagt ja auch Geldbörse ). Daher verwendete man das Wort für  Stipendiaten . Dieselbe Bedeutung liegt auch der  Börse , der finanziellen Interessengemeinschaft, zugrunde. Das ist interessant, wenn man an das Portugiesische denkt, denn auch hier bezeichnet man mit dem Wort bolsa nicht nur die Börse (Institution) und den Geldbeutel (synonym zu carteira und porta-moedas ) sondern auch das Stipendium für den Studenten. Der Stipendiat heisst also bis auf den heutigen Tag o bolseiro , der somit – wer hätte es gedacht – entfernt mit dem deutschen Burschen verwandt ist. Im 17.Jahrhundert wurde der Bursch(e) allgemeiner Ausdruck für einen  Studenten , beinahe synonym. Während der Ausdruck Student (im Portugiesischen...

Gastarbeiter beim deutschen Film mit Folgen: Arthur Duarte

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Der Schauspieler und Regisseur Arthur Duarte (Pseudonym von Arthur de Jesus Pinto Pacheco, 1895-1982) ist heutzutage nahezu vergessen – in Deutschland und Österreich, wo er von 1927-33 in über 40 Spielfilmen meist in Nebenrollen mitwirkte. In Portugal, wo er von 1938-77 fünfzehn Spielfilme drehte (daneben auch in Frankreich und Spanien) zählt er zu den Repräsentanten der sogenannten ‚Anos de Ouro‘ des portugiesischen Kinos der späten Dreißiger und Vierziger Jahre. Trotzdem ist der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag weitaus kompletter als der portugiesische (dank der Hauptquelle Murtinheira / Metzeltin, 2010: 46-59). Aus seinem Lebenslauf: nach zwei Jahren in Paris in ersten Nebenrollen (u.a. 1923 in O Primo Basílio von Georges Pallu) ging Duarte 1927 nach Berlin und wurde von der Ufa unter Vertrag genommen. Ein Einzelfall? Er mimte z.B. einen Strafgefangenen in Geschlecht in Fesseln von 1928, oder wirkte im berühmten Halbweltepos Asphalt von 1929 mit. Koinzidierend mit der Kri...